Violina Maria Rostami, Schülerin an der Kopernikusschule, berichtet:
Zum Abschluss des Pride Month durfte ich im Namen von Amnesty International an der Kopernikusschule Freigericht eine besondere Aktion organisieren. Lehrkräfte hatten die Möglichkeit, Buttons, Armbänder und Sticker von Amnesty International für ihre Schülerinnen und Schüler zu bestellen und damit ein sichtbares Zeichen für Vielfalt, Gleichberechtigung und Menschenrechte zu setzen.
Die Resonanz war überwältigend. Viele Klassen und Lehrkräfte beteiligten sich an der Aktion, und die Materialien wurden mit großer Freude angenommen. Es war schön zu sehen, wie selbstverständlich die Schülerinnen und Schüler zu den Buttons, Armbändern und Stickern griffen und damit ihre Unterstützung und Akzeptanz für die LGBTQIA+-Community zum Ausdruck brachten.
Besonders beeindruckend war der Anblick der Schulflure: Überall waren die Regenbogenfarben zu sehen – an Rucksäcken, Jacken und Handgelenken. Diese vielen kleinen Zeichen machten deutlich, wie wichtig Zusammenhalt, Respekt und Sichtbarkeit im Schulalltag sind und wie überwältigend der Eindruck war.
Gerade jetzt, zu Beginn eines neuen Monats, lohnt es sich noch einen Blick zurück auf den Pride Month zu nehmen. Er erinnert uns daran, dass der Einsatz für Menschenrechte, Vielfalt und Gleichberechtigung nicht mit dem Ende des Monats aufhört. Jede sichtbare Geste, jedes Gespräch und jede solidarische Aktion trägt dazu bei, dass sich Menschen angenommen und respektiert fühlen und das Akzeptanz und Unterstützung geboten werden.
Ich freue mich sehr, dass ich diese Aktion im Namen von Amnesty International an der Kopernikusschule Freigericht umsetzen durfte. Es war ein schönes Gefühl zu sehen, wie viele Menschen gemeinsam ein Zeichen für Offenheit, Akzeptanz und Menschenrechte gesetzt haben. Hoffentlich wirkt diese Botschaft auch noch weit über den Pride Month hinaus.
